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RTF Nordhorn 2008

"28. Euregio-Tour"

7. September 2008 Nordhorn

120 km

Große Freude verspürten wir nicht, als wir uns am frühen Morgen auf den Weg nach Nordhorn machten. Kein Wunder, wenn der Wecker einen um halb Sechs, an einen Sonntagmorgen, aus dem Bette klingelt. Aber was soll es ... es seit schon seit Jahren unsere Abschluss RTF. Alles verlief reibungslos, die Fahrt nach Nordhorn ebenso Anmeldung (5 € + 1€ Pfand). Pünktlich um 8 Uhr wurde dann gestartet, wieder in mehreren Blöcken. Allerdings kam es mir so vor, als würden in diesem Jahr nicht so viele Teilnehmer wie in den vergangenen Jahren hier am Start sein. Vielleicht lag es auch am kühlen und dunklem Wetter, vielleicht waren auch viele in Hamburg, bei den Cyclassics, am Start. Wie auch immer ... die Ärmlinge und Beinlinge waren übergestreift, als wir uns auf den Weg machten.

Kurz vor dem Start
Verpflegungsstelle
Jörg

Die ersten Kilometer führten uns durch Nordhorns Innenstadt, bis es dann nach Norden über Lage ging. Überraschend schnell fand sich auch eine gute und auch recht große Gruppe der wir uns anschließen konnten. Ohne viel aufwand vergingen so auch die ersten 20 -30 Kilometer ohne Probleme, trotz des frischen Gegenwindes. Nach knapp 30 Kilometern erreichten wir den ersten Kontrollpunkt. Hier flog dann das Feld auch ziemlich auseinander. Was uns allerdings nicht störte, wollten wir uns doch in Ruhe erst einmal verpflegen. Es gab reichlich Rosinenbrot, Bananen, Joghurt und Getränke. Mit einer kleineren Gruppe ging es anschließend weiter, aber auch hier rollte es sich ganz gut. Größere Probleme gab es eigentlich während der ganzen Fahrt kaum welche. Zwischen Kilometer 30 und 60 begannen dann auch die kleinen aber doch unangenehmen Steigungen, die wenn man sie gemütlich angeht, sicher leicht zu fahren sind, aber wir zogen ein ordentliches Tempo durch und mussten doch so das ein oder andere Mal gut durch schnaufen. Aber genau so wollten wir es ja auch haben. Von Kilometer 45 bis 60 wurde das Tempo noch einmal angezogen und ein Fahrer nach dem anderen musste abreißen lassen, Frank und Ich hielten zwar lange mit, sahen aber dann auch ein, das es eine Spur zu schnell für uns war und so ließen auch wir die beiden noch verbliebenden Fahrer ziehen. Nach 60 Kilometern erreichten wir den 2. Kontrollpunkt. Nach der kurzen pause ging es wieder weiter in Richtung Niederlande. Auf diesen Abschnitt klappte es nicht so gut mit einer Gruppe und so waren Frank und Ich die meiste Zeit allein unterwegs, was aber auch gut funktionierte ... kein Wunder, nach den ganzen Jahren sind wir schließlich auch gut aufeinander abgestimmt. So erreichten wir dann auch nach knapp 93 Kilometer den letzten Kontrollpunkt auf Holländischer Seite bei Losser.

Frank
Frank im Feld
Frank
Jörg bei der Fahrt
kühl ist es gewesen
Auflockern - Jörg

Als wir uns auf den Weg machten, um die restlichen Kilometer in Angriff zu nehmen, hatte eigentlich keiner mehr von uns beiden noch große Lust. Wir fuhren auf eine Vierergruppe auf, die ein angenehmes Tempo vorlegten und beschlossen, gemeinsam mit Ihnen die Tour zu Ende zu fahren. Von da an hatten wir auch den Wind im Rücken und so fiel uns allen das fahren noch ein Stück angenehmer. Nur irgendwie wollte die Fahrt nicht enden. Nach 120 Kilometern war vom Ziel weit und breit noch nichts zu erkennen. Erst nach 131 Kilometern erreichten wir die Zielfahne und waren mehr als zufrieden, diese RTF hinter uns gebracht zu haben. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und gönnten uns noch eine Bratwurst zum Abschluss.
Schade das, das Wetter nicht besser war ... mit schönen Sonnenschein hätte das ganze hier uns noch wesentlich mehr Spaß gemacht. Trotzdem ... kommt nichts dazwischen, sind wir im nächsten Jahr bestimmt wieder dabei. (JS)

Endlich angekommen - Jörg ...
... und frank

 

Die RTF aus der Sicht von Frank

Die RTF in Nordhorn hat mir nicht gerade viel Spaß gemacht. Zuerst einmal mußte man morgens um halb sechs aufstehen, dann war es auch noch ziemlich kalt. Am Start hatte ich meine Winter Ausrüstung angezogen, was ich unterwegs nicht keine Minute lang bereut habe. Bei den ersten Kilometern fingen schon die ersten Probleme an, da ich leichte Bauchschmerzen unterwegs hatte, die legten sich dann nach der ersten Verpflegungsstelle. Nach der Verpflegung ging es dann weiter mit einer größeren Gruppe.
Auch auf den nächsten Kilometern hatte ich meine Probleme, da jemand aus der Gruppe das Tempo steigerte, er zog das Tempo so an, das aus unsrer großen Gruppe nur noch 4 bis 5 fahren übrig blieben.
Etwas bergauf erhöhte er das Tempo dann ebenfalls, soweit konnte man mitfahren, nachdem ich dann übernehmen mußte, fuhren wir direkt in den Wind hinein, klar wollte ich mein Tempo halten, was dann aber zum Verhängnis wurde. Nach ca. 3 Kilometern Führungsarbeit gegen den Wind und leichten Anstieg mußte ich das Tempo stark drosseln, von ca 40 Km/h bis runter auf 27, 28 Km/h. Ich zeigte Jörg das er übernehmen sollte, da ich am Ende war. Er fuhr weiter, und ich mußte die Gruppe ziehen lassen, da ich mich erst wieder selbst finden mußte. Nach einigen Kilometern kam dann die dritte Verpflegungsstelle, so konnte ich meine Kräfte wieder etwas sammeln. Es war ein typischer Anfänger-Fehler, da ich den führenden in der Gruppe doch stark unterschätzt hatte, und ich das hohe Tempo gegen den Wind auch fahren wollte, was völliger Unsinn gewesen war zu diesem Zeitpunkt. Ich habe daraus meine Lehren gezogen, und werde keinen mehr unterschätzen. Dieser Sonntag war für mich ein schwarzer Sonntag. Dieser Tag wird mir in Erinnerung bleiben und hoffen, das mir so ein Fehler nicht noch mal passieren wird.
Gruß Frank

 

Mehr über diese RTF auf der Homepage des SV Vorwärts Nordhorn

Streckenprofil

 

Persönliche RTF Bewertung
Verpflegung
Strecke
Organisation
Strassenverhältnisse
Gesamteindruck

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